11 Wochen
… ist’s her seit ich meinen letzten verbliebenen fabrikfrischen Treo680 in seiner Verpackung in die Schublade gelegt habe; heute ist Akkueinbau und -kontrolle, weil, ich hab das Gerät tatsächlich in der gesamten Zeit nicht ein einziges Mal in die Hand genommen – und auch nicht ein einziges Mal vermisst! Jetzt gerade allerdings zum ersten Mal, weil ich im Papierduden nachgeschlagen habe, ob dieses „Mal“ denn nun tatsächlich mit einem Großbuchstaben zu schreiben ist. Also gut, Duden/Neue Rechtschreibung hatte ich auf’m Treo und wär schön auf’m iPhone.
Was kann es denn schon alles?
PIM: Mein Outlook wird – bis auf die Notizzettel – synchronisiert – Kalender und Kontakte via iTunes, Aufgaben über „Ultimate Todos“. Aktuelle Infos über unseren aktuellen Kontostand erhalte ich von „iOutBank“, so dass ich mir jetzt überall die gute Laune vermiesen lassen kann.
Weitere Infos erhalte ich bezüglich Maileingang, aktuellem Standort, aktueller Strecke mit Kartenanzeige auf dem Gerät oder zu Hause in Google Earth („Trails“), des Wetters, der Aktienkurse sowie der neuesten YouTube-Videos als auch über Feiertage, Ferientermine, Telefonnummern („klickTel“), Zeitschrifteninhalte („Stern“), Fernseh-, Kinoprogramme und Events („teXXas“), die Herkunft der mich überholenden Fahrzeuge („LicensePlate“) inklusive der von ihnen zu erwartenden Benzinpreisentwicklung im aktuellen Bereich („iBenzinpreis“), über die Zusammensetzung der zurzeit angesagtesten Cocktails („Cocktails“) bis zur Herstellungsanleitung der von mir allerdings nur extrem selten benötigten unterschiedlichen Krawattenknoten („iTie“).
Dazu gesellen sich unterschiedliche Uhrzeitanzeige- und Timerprogramme, HotSpot- und WLAN-Finder, Musikerkennungen, Sprachanwahl, Umrechner („All-in-One“), und, wenn ich mal wieder ein Bild oder Regal aufhängen muss, sorgt „iHandy Level“ auf’m iPhone für die notwendige Wasserwaage …
Die eingebaute GPS-Fähigkeit verhindert, dass ich mich allzuoft in der Wildnis verlaufe, und wenn’s dann doch passieren sollte, weiß ich immer noch sofort, wo das nächste Krankenhaus / Restaurant / Hotel / Pub / Taxi zu erreichen ist („AroundMe“); nehm’ ich das Taxi, sag’ ich dem Fahrer, wo ein Stau zu erwarten ist („iVerkehr“), und wenn die öffentlichen Fahrspuren dicht sind, weich’ ich aus auf den ÖPNV mit seinen Extra-Busspuren („Fahrplan“).
Meine Kontakte im Internet beinhalten Chat, ICQ, Twittern und Skypen; zur Unterhaltung tragen besonders WDR2, EinsLive („WDR Radio“) und Rockkonzerte der 60er bis 90er Jahre („Concert Vault“) bei – wenn’s noch nicht reicht, kommt „Tunin.FM“ zum Einsatz.
Obwohl auch ein paar Spiele (nach wie vor meistgespielt: „CardShark“-Solitär) ihren Weg auf mein iPhone gefunden haben nutze ich das Gerät tatsächlich mindestens zur Hälfte beruflich:
Englische Hörverstehenstexte kommen bei den KollegInnen von „Ghetto-Blastern“, bei mir vom iPhone und kleinen aktiven Computerboxen; einsprachige englische Wörterbücher (mit Audioausgabe) sind bereits da, mein favorisiertes zweisprachiges Wörterbuch steht unter ständiger Beobachtung der Preisentwicklung („AppSniper“). Die häufig benötigten Dokumente kommen mittels „FileAid“ auf das iPhone (und können in der Schule mittels WLAN oder USB ins dortige Netz übertragen werden), für MindMaps ist „iThoughts“, das über eine Synchronisationsmöglichkei mit dem MindManager6 verfügt, zuständig, die Seriennummern von Software und Zugangsdaten zum Netzwerk werden mit „SplashID“ auf dem iPhone und auf dem Desktop abgeglichen, Access-Datenbanken mit „HandBase“ auf das mobile Gerät übertragen, und meine gesamte Schüler- und Notenverwaltung erledige ich mit dem Programm „TeacherTool“.
Was noch fehlt ist also ein Duden und ein Programm, das in der Lage ist, Office-Dokumente zu bearbeiten – hier hat Dataviz bereits das Erscheinen von DocumentsToGo für das iPhone angekündigt. Möglicherweise könnte ich auch nochmal schwach werden bezüglich einer Navi-Lösung, allerdings müsste die preislich schon sehr deutlich unter günstiger Navigations-Hardware liegen.
Ach ja, ein mobiles Telefon ist es auch …
1 Kommentar bisher
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Tja, so gehen die Anwendungsprofile auseinander: Ich habe vor 6-8 Wochen ein Iphone (nach einer Woche herumspielen) wieder weggegeben und bin letztendlich froh, daß ich immer noch eine Handvoll Treos hier ‘rumliegen habe