Tipps
iPhone
iPhone und iTunes unter Vista:
Richtig viel Spaß hat mir der Umstieg vom Palm zum iPhone bereitet – einerseits, weil ich das iPhone wirklich „geil“ finde, andererseits, weil ich so viel neues auf meinen Computern suche (und schließlich tatsächlich auch finden) konnte. Und zwar befinden sich die folgenden, zur erfolgreichen Zusammenarbeit der o.g. Komponenten erforderlichen Dateien an den folgenden Orten (versteckte Ordner müssen angezeigt werden):
Firmware: Benutzername – AppData – Local – Apple – Apple Software Update
Backup: Benutzername – AppData – Roaming – Apple Computer – MobileSync – Backup
Gekaufte Programme: Benutzername – Musik – iTunes – Mobile Applications
In einem Domänennetzwerk sollte man überlegen den Ordner Musik zu verschieben, da er vorgabemäßig im Benutzerprofil auf dem Server gespeichert wird – bei einem reichlich bestückten iPhone mit Navigationsprogramm dürften so bei der An- und Abmeldung locker 4 GB zu synchronisierender Daten anfallen …
Reset
„Soft-Reset“: An-/Aus Taste und Home Taste solange gedrückt halten bis das Apfel-Logo erscheint.
„Hard-Reset“: An-/Aus Taste und Home Taste gedrückt halten bis das Apfel Logo erscheint, dann An-/Aus Taste loslassen und die Home Taste weiter gedrückt halten bis auf dem Display das „Connect to iTunes“ Bild kommt…
(Versetzt das Gerät in densogenannten Wartungsmodus (DFU-Modus); in diesem Modus wird es von iTunes erkannt und wiederhergestellt – dazu lädt iTunes die aktuelle Firmware aus dem Internet und stellt das Gerät im Auslieferungszustand ohne Benutzerdaten wieder her.)
Alternative Anleitung: iPhone per USB Kabel mit dem Rechner verbinden und iTunes starten ; dann ca. 7 Sekunden Power- und Hometaste gleichzeitig gedrückt halten - das Display des iPhones wird dann schwarz; danach die Powertaste loslassen, die Hometaste aber weiterhin gedrückt halten bis iTunes das iPhone erkennt.
Gespeicherte Firmware laden: ALT gedrückt halten und dann auf Wiederherstellen klicken: danach kann eine gespeicherte Firmware installiert werden.
Backup „erzwingen“:
Rechtsklick auf das iPhone-Symbol/den iPhone-Namen und „Sichern“ anklicken
Mehrfachauswahl von Dateien:
Klappt unter Windows zwar einzeln (mit gedrückter „Strg“-Taste), aber gleichzeitiges Markieren mit „Strg“+“Umschalt“ klappt nicht, weil, iTunes kommt ja vom Mac – daher die Tastenkombination „Alt“+“Umschalt“ verwenden
Hörbuch aus MP3-Dateien erstellen unter Windows (Vista)
Hier meine Vorgehensweise:
1. Wenn die MP3s in eigenen Ordnern (CD 1, CD 2, …) vorliegen: in jedem einzelnen Ordner alle Dateien markieren und umbenennen in „Hörbuchname CD1.mp3“ – Windows hängt ab der zweiten gleichnamigen Datei „(1)“ an den Dateinamen an; anschließend wird bei der ersten Datei die Erweiterung „(0)“ von Hand angefügt. Ergebnis: man erhält eine fortlaufende Nummerierung der MP3-Files von allen Ordnern (dürfte auch mit Tools machbar sein). Befinden sich alle Dateien in einem Ordner wird das Verfahren natürlich nur einmal durchgeführt.
2. Dann werden die Dateinamen mit einem Tag-Editor (ich verwende „ID3-TagIT“) in die jeweiligen Tags der MP3s übernommen – macht man das nicht, werden im nächsten Schritt wahrscheinlich alle ersten Tracks jedes Ordner hintereinander sortiert, dann alle zweiten usw.. Ich habe mir dieses Verfahren auch für Musik-Dateien angewöhnt – so kann ich bequem nach Titeln, Interpreten usw. sortieren; macht man das nicht hat man wahrscheinlich sehr bald eine Unzahl von „Track1.mp3“-Dateien ohne erkennbare Zuordnung in iTunes …
3. Die so editierten MP3s werden dann mit dem Programm „MarkAble2“ (mit im Hintergrund laufendem iTunes) in ein Hörbuch umgewandelt; dabei wird für jede MP3-Datei ein eigenes Kapitel angelegt, so kann man innerhalb des Hörbuchs dann jede einzelne ehemalige MP3-Datei einzeln „anspringen“ (ideal zum „Blättern“ )
4. Das so erstellte Hörbuch speichere ich auf meiner „iTunes-Partition“ innerhalb des iTunes-Ordners „Audiobooks“ und importiere es bei Bedarf zum Synchronisieren.
Windows Vista
Die Sache mit den Laufwerksbuchstaben:
Will man ein mitgeliefertes Windows Vista auf der Partition C: behalten und auf einer weiteren Partition eine weitere\andere Version installieren, so gilt:
Startet man die Installation von der DVD, so erhölt das „neue“ Vista beim Start den Laufwerksbuchstaben C:, obwohl es auf der Partition #2 der aktuellen Festplatte installiert ist; das zuvor installierte Vista auf der Partition #1 befindet sich dann (angeblich) auf der Partition D: -Abhilfe: zuerst das Windows auf C: starten, dann die DVD einlegen und aus dem laufenden Vista die Neuinstallation beginnen, dann stimmen nach Abschluss die Laufwerksbuchstaben
OUTLOOK „reparieren“:
Ich hatte Ärger mit der Fehlermeldung „Beim Lesen Ihrer Erinnerungen ist ein Problem aufgetreten [tja, das Alter ...]. Einige Erinnerungen werden möglicherweise nicht angezeigt.“ Wurden sie zwar trotzdem, aber nur unter „Aufgaben“ und nicht in der Aufgabenleiste – dort bleibt das Fenster im unteren Bereich grau und meldet ein nicht gefundenes Objekt. Abhilfe bringt folgendes Verfahren:
1. Innerhalb von Outlook Aufgaben, Gesendete Objekte, Kalender, Kontakte, Notizen und Posteingang jeweils mit Unterordnern exportieren in jeweils entsprechend benannten .pst-Dateien
2. Outlook beenden und die Datendatei outlook.pst löschen
3. Outlook starten und nach der Fehlermeldung eine neue outlook.pst-Datei anlegen lassen; kontrollieren, dass das untere Fenster im Aufgabenbereich nicht mehr eingegraut erscheint
4. Nacheinander die Exportdateien reimportieren
Tipps zum Vista-ServicePack 1:
Mir hat’s nicht viel gebracht, aber auch nichts geschadet. Eines muss aber vor der Installation klar sein: das System darf vor dem SP1 keine „Macken“ haben!
Mein System hatte ein paar Macken, und die habe ich nicht behoben, sondern gedacht, dass das SP mir diese Arbeit vielleicht abnehmen würde. Tat es natürlich nicht. Die Macken blieben. Dann legte ich die Original-Vista-DVD ein – und erlebte eine mittlere Pleite: die (viele mögliche Fehler bereinigende) Upgrade-Funktion (ein „Schein-Upgrade“ von Vista auf Vista) war gesperrt, weil ich nicht von einer höheren Version auf eine niedrigere upgraden könne.
Glücklicherweise rettete mich ein Backup meines fehlerhaften Systems ohne das ServiePack; dieses konnte ich dann per „Drüberbügeln“ instandsetzen, und danach klappte auch die SP1-Installation ohne Probleme.
Schade, dass eine SP1-Slipstream-DVD so aufwendig herzustellen ist …
Möglicherweise nützliche SLMGR.VBS – Optionen
Wesentliche Aktivierungsprozeduren in Windows Vista können unter „Start – Suche starten“ (früher: „Ausführen“) direkt ausgeführt werden. Die Eingabe beginnt jeweils mit „slmgr.vbs“ gefolgt von
|
-ipk ABCDE-12345-…..-… |
Neuen Key eingeben |
| -upk |
alten Key deinstallieren |
| -ato |
Vista aktivieren |
|
-dli |
aktuelle Lizensierung anzeigen |
|
-dlv |
aktuelle Lizensierung detailliert anzeigen |
| -xpr |
Ablaufdatum anzeigen |
|
-ilc |
Lizenz installieren |
| -rearm |
Lizensierungsstatus zurücksetzen |
setzen
Komandozeile mit Administratorrechten starten
Es reicht oft nicht, einfach unter „Start -> Suche starten“ den von vorhergehenden Windows-Versionen bekannten Befehl „cmd“ einzugeben – zwar startet die bekannte DOS-Box, aber eben nicht mehr im Administratormodus, und damit sind viele Einstellungen nicht editierbar. Abhilfe: im Explorer die Datei „cmd.exe“ (zu finden unter C:\Windows\System32) mit der rechten Maustaste anklicken und „Als Administrator ausführen“ wählen
Alternative: Eingabe von „CMD“ unter „Start -> Suche starten“ mit der Tastenkombination „Strg+Umschalt+Enter“ bestätigen
Benutzerkontensteuerung ausschalten
Zwar ist sie bestimmt kein schlechter Schutz gegen ungewollte Änderungen an der Systemkonfiguration, aber insgesamt doch recht nervig – darum habe ich die Benutzerkontensteuerung mittlerweile ausgeschaltet („Systemsteuereung -> Benutzerkonten -> Benutzerkonten -> Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten“, dort das Häkchen im Kontrollkästchen entfernen)
Administrator-Konto aktivieren (ist unter Vista standardmäßig deaktiviert)
Die Aktivierung des Kontos unter Vista Business/Ultimate erfolgt wie unter Windows XP Professional – mit Rechtsklick Eigenschaften des Kontos „Administrator“ (Systemsteuerung -> System und Wartung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> lokale Benutzer und Gruppen -> Benutzer) aufrufen und den Haken bei „Konto ist deaktiviert“ entfernen; bei den Home-Versionen funktioniert diese Vorgehensweise nicht, weil die lokale Benutzerverwaltung auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Um bei den Home-Versionen das Administrator-Konto zu aktivieren, muss eine Kommandozeile mit Adminrechten gestartet (siehe oben) und dort folgender Befehl eingegeben werden:net user Administrator /activeDie Deaktivierung des Kontos erfolgt mitnet user Administrator /active:no
Unter Windows Vista lässt sich der Ruhezustand normalerweise nicht mehr über eine Option in der Systemsteuerung deaktivieren. Um diesen dennoch zu deaktivieren unter „Start -> Suche starten“ den Befehl powercfg -H off ausführen; nach einem Neustart kann die „Hiberfil.SYS“ gelöscht werden.
Soll der Ruhezustand wieder aktiviert werden,führt man mit administrativen Rechten in der CMD (siehe oben) den Befehl powercfg -H on aus und startet anschließend den Computer neu
BootMager bearbeiten
Hat man mehrere Betriebssysteme auf dem Computer, ist man auf den BootManager von Vista angewiesen – der lässt sich (leider) nicht mehr auch nur ansatzweise so einfach anpassen wie das bei den Vorversionen mit dem Editieren der „boot.ini“ der Fall war. Mein Tipp: ein kostenloses Programm wie beispielsweise „VistaBootPro“ (http://www.vistabootpro.org/) einsetzen
Verknüpfungspfeile entfernen
Unter „Start -> Suche starten“ „regedit“ ausführen, unter „HKEY_Classes_Root“ den Eintrag „lnkfile“ suchen und dort den Eintrag „IsShortcut“ umbenennen in z.B. „IsShortcut-alt“
Kontrollkästchen zur Dateiauswahl
Neu in Vista ist die Möglichkeit, die Mehrfachauswahl von Dateien innerhalb eines Ordners mit Kontrollkästchen zu tätigen: dazu im Explorer auf „Organisieren -> Ordner und Suchoptionen“ klicken, dann unter „Ansicht“ „Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden“ aktivieren, dann „Für Ordner übernehmen“ anklicken und bestätigen
Startmenü bearbeiten
Ein neu installiertes Vista hat sogleich unter „Start -> Alle Programme“ ein gut gefülltes Fenster – mit dem Erfolg, dass Beigaben wie „Windows-Fotogalerie“, „-Kalender“ oder „-Kontakte“ die notwendigen Anwendungsprogramme erst nach einem Scrollen erreichbar sind (natürlich kann man sich angewöhnen, alternativ die ersten Buchstaben des gewünschten Programms unter „Start -> Suche starten“ einzutippen) – um das Startmenü anzupassen, müssen zunächst alle versteckten Ordner der Windows-Partition eingeblendet werden (ich habe sie grundsätzlich ausgeblendet, nicht aus Gründen der Sicherheit sondern aus Gründen der Übersicht, weil, auf der Vista-Partition gibt es mehr versteckte als sichtbare Ordner!). Anschließend kann man die beiden Bereiche des Startmenüs bearbeiten, und zwar den Bereich für alle Benutzer unter „ProgramData -> Microsoft -> Windows -> Startmenü“ und den Bereich des aktuellen Benutzers unter „Benutzer -> <Benutzername> ->AppData -> Roaming -> Microsoft -> Windows -> Startmenü“ (hier kann auch die „Senden an“-Funktion definiert werden unter „Send To“)
Einbindung in eine Domäne
Der Einbindungsversuch in eine Domäne funktioniert – im Gegensatz zu den Windows-Versionen vor Vista – oft nicht mit der Angabe des eigentlichen Domänennamens, mit der Angabe „Domänenname.local“ klappt’s dann aber
Ärger mit der fESTSTELLTASTE.
Allzu oft komme ich unbeabsichtigt mit dem Fingerrand auf die Taste oberhalb der Umschalttaste – und bemerke es erst, nachdem ziemlich viel Text mit vertauschter Groß-/Kleinschreibung entstanden ist (ehrlich gestanden habe ich mich auch schon gelegentlich minutenlang nicht anmelden können, bis ich merkte, dass mein Kennwort entsprechend umgeändert wurde). Abhilfe: unter Windows Vista in der Systemsteuerung unter „Erleichterte Bedienung“ zu „Funktionsweise der Tastatur“ navigieren und dort Häkchen vor „Umschalttasten aktivieren“ setzen (unter “Windows XP in der Systemsteuerung „Eingabehilfen – Systemsteuerungssymbol – Eingabehilfen“ wählen, dann unter der Rubrik „Statusanzeige“ vor „Statusanzeige aktivieren“ ein kleines Häkchen erzeugen), und schon meldet Windows mit zwei unterschiedlichen Piepsern die Aktivierung bzw. Abschaltung der Feststelltaste.
Windows XP:
Optimale Größe der Auslagerungsdatei
1. Eine feste Größe für die Auslagerungsdatei einstellen um eine dynamische Verwaltung zu verhindern (benötigt unnötige Rechenzeit, fragmentiert die Auslagerungsdatei).
2. Für Anfangs- und Maximalgröße den gleichen Wert festlegen.
3. Die 1,5fache Größe der von Windows empfohlenen Größe einstellen.
4. Ab 512 MB Arbeitsspeicher Schreibzugriffe auf die Auslagerungsdatei begrenzen: in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentConrolSet/Control/SessionManager/MemoryManagement
den Wert für DisablePagingExecutive auf „1″setzen.
Beschädigten Bootsector wiederherstellen
Wenn nach der XP-Installation eine ältere Windows-Version (z.B. WinNT oder 2000) installiert wird, wird der Bootsector von Windows XP überschrieben und XP startet nicht mehr. Um den Bootbereich von XP wiederherzustellen, geht man wie folgt vor:
PC mit der XP Setup-CD booten und die Wiederherstellungskonsole starten. Dort dann folgende Befehle eingeben:
FIXMBR C:
FIXBOOT C:
COPY x:\I386\NTLDR C:\
COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\
(Das „x“ ist jeweils durch den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM Laufwerks zu ersetzen)
Windows XP duplizieren
Vor dem Übertragen von Windows XP-Installationen auf andere Rechner sollte man auf alle Fälle das System mit dem Tool „Sysprep“ bearbeiten. Mit „Sysprep“ werden Einstellungen wie die SID (Security ID) und der Computername entfernt.
„Sysprep“ ist auf der Windows CD im Verzeichnis SUPPORT / TOOLS in der Datei „DEPLAY.CAB“ zu finden, die sich mit WinZIP öffnen lässt.
Administratoranmeldung unter Windows XP:
Bei der Installation wird ein Administratorkonto angelegt – zu sehen bekommt man’s aber (fast) nie. Doch: unter Windows XP Home und Professional wird es anstandslos im Anmeldemenü angezeigt, sobald man Windows XP im „Abgesicherten Modus“ startet (beim Start einfach auf F8 drücken). Unter Win XP Professional gibt’s noch eine weitere Möglichkeit: sobald der Anmeldedialog erscheint, drückt man 2x die alt bekannte Tastenkombination Strg+Alt+Entf – sofort wird eine von früheren NT-Versionen bekannte Anmeldebox (natürlich im modernen XP-Styling, der auch bei unseren Kleinen so gut ankommt) eingeblendet, in der man den Benutzernamen Administrator und das zugehörige Kennwort eingeben kann.
Windows Vista:
1 Kommentar bisher
Hinterlasse eine Antwort

[...] http://franjohenke.wordpress.com/tipps/ [...]