Tipps

Windows Vista: 

Tipps zum Vista-ServicePack 1:

Mir hat’s nicht viel gebracht, aber auch nichts geschadet. Eines muss aber vor der Installation klar sein: das System darf vor dem SP1 keine “Macken” haben!

Mein System hatte ein paar Macken, und die habe ich nicht behoben, sondern gedacht, dass das SP mir diese Arbeit vielleicht abnehmen würde. Tat es natürlich nicht. Die Macken blieben. Dann legte ich die Original-Vista-DVD ein – und erlebte eine mittlere Pleite: die (viele mögliche Fehler bereinigende) Upgrade-Funktion (ein “Schein-Upgrade” von Vista auf Vista) war gesperrt, weil ich nicht von einer höheren Version auf eine niedrigere upgraden könne.

Glücklicherweise rettete mich ein Backup meines fehlerhaften Systems ohne das ServiePack; dieses konnte ich dann per “Drüberbügeln” instandsetzen, und danach klappte auch die SP1-Installation ohne Probleme.

Schade, dass eine SP1-Slipstream-DVD so aufwendig herzustellen ist …

 

Möglicherweise nützliche SLMGR.VBS – Optionen

Wesentliche Aktivierungsprozeduren in Windows Vista können unter “Start – Suche starten” (früher: “Ausführen”) direkt ausgeführt werden. Die Eingabe beginnt jeweils mit “slmgr.vbs” gefolgt von

-ipk ABCDE-12345-…..-…

Neuen Key eingeben

-upk

alten Key deinstallieren

-ato

Vista aktivieren

-dli

aktuelle Lizensierung anzeigen

-dlv

aktuelle Lizensierung detailliert anzeigen

-xpr

Ablaufdatum anzeigen

-ilc

Lizenz installieren

-rearm

Lizensierungsstatus zurücksetzen

setzen

 

Komandozeile mit Administratorrechten starten

Es reicht oft nicht, einfach unter “Start -> Suche starten” den von vorhergehenden Windows-Versionen bekannten Befehl “cmd” einzugeben – zwar startet die bekannte DOS-Box, aber eben nicht mehr im Administratormodus, und damit sind viele Einstellungen nicht editierbar. Abhilfe: im Explorer die Datei “cmd.exe” (zu finden unter C:\Windows\System32) mit der rechten Maustaste anklicken und “Als Administrator ausführen” wählen

Alternative: Eingabe von “CMD” unter “Start -> Suche starten” mit der Tastenkombination “Strg+Umschalt+Enter” bestätigen

Benutzerkontensteuerung ausschalten

Zwar ist sie bestimmt kein schlechter Schutz gegen ungewollte Änderungen an der Systemkonfiguration, aber insgesamt doch recht nervig – darum habe ich die Benutzerkontensteuerung mittlerweile ausgeschaltet (”Systemsteuereung -> Benutzerkonten -> Benutzerkonten -> Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten”, dort das Häkchen im Kontrollkästchen entfernen)

Administrator-Konto aktivieren (ist unter Vista standardmäßig deaktiviert)

Die Aktivierung des Kontos unter Vista Business/Ultimate erfolgt wie unter Windows XP Professional – mit Rechtsklick Eigenschaften des Kontos “Administrator” (Systemsteuerung -> System und Wartung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> lokale Benutzer und Gruppen -> Benutzer) aufrufen und den Haken bei “Konto ist deaktiviert” entfernen; bei den Home-Versionen funktioniert diese Vorgehensweise nicht, weil die lokale Benutzerverwaltung auf diesem Weg nicht zu erreichen ist. Um bei den Home-Versionen das Administrator-Konto zu aktivieren, muss eine Kommandozeile mit Adminrechten gestartet (siehe oben) und dort folgender Befehl eingegeben werden:net user Administrator /activeDie Deaktivierung des Kontos erfolgt mitnet user Administrator /active:no

Unter Windows Vista lässt sich der Ruhezustand normalerweise nicht mehr über eine Option in der Systemsteuerung deaktivieren. Um diesen dennoch zu deaktivieren unter “Start -> Suche starten” den Befehl powercfg -H off ausführen; nach einem Neustart kann die “Hiberfil.SYS” gelöscht werden.
Soll der Ruhezustand wieder aktiviert werden,führt man mit administrativen Rechten in der CMD (siehe oben) den Befehl powercfg -H on aus und startet anschließend den Computer neu

 BootMager bearbeiten

Hat man mehrere Betriebssysteme auf dem Computer, ist man auf den BootManager von Vista angewiesen – der lässt sich (leider) nicht mehr auch nur ansatzweise so einfach anpassen wie das bei den Vorversionen mit dem Editieren der “boot.ini” der Fall war. Mein Tipp: ein kostenloses  Programm wie beispielsweise “VistaBootPro” (http://www.vistabootpro.org/) einsetzen

Verknüpfungspfeile entfernen

Unter “Start -> Suche starten”  „regedit“ ausführen, unter „HKEY_Classes_Root“ den Eintrag „lnkfile“ suchen und dort den Eintrag „IsShortcut“ umbenennen in z.B. „IsShortcut-alt“

Kontrollkästchen zur Dateiauswahl

Neu in Vista ist die Möglichkeit, die Mehrfachauswahl von Dateien innerhalb eines Ordners mit Kontrollkästchen zu tätigen: dazu im Explorer auf “Organisieren -> Ordner und Suchoptionen” klicken, dann unter “Ansicht” “Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden” aktivieren, dann “Für Ordner übernehmen” anklicken und bestätigen

Startmenü bearbeiten

Ein neu installiertes Vista hat sogleich unter “Start -> Alle Programme” ein gut gefülltes Fenster – mit dem Erfolg, dass Beigaben wie “Windows-Fotogalerie”, “-Kalender” oder “-Kontakte” die notwendigen Anwendungsprogramme erst nach einem Scrollen erreichbar sind (natürlich kann man sich angewöhnen, alternativ die ersten Buchstaben des gewünschten Programms unter “Start -> Suche starten” einzutippen) – um das Startmenü anzupassen, müssen zunächst alle versteckten Ordner der Windows-Partition eingeblendet werden (ich habe sie grundsätzlich ausgeblendet, nicht aus Gründen der Sicherheit sondern aus Gründen der Übersicht, weil, auf der Vista-Partition gibt es mehr versteckte als sichtbare Ordner!). Anschließend kann man die beiden Bereiche des Startmenüs bearbeiten, und zwar den Bereich für alle Benutzer unter “ProgramData -> Microsoft -> Windows -> Startmenü” und den Bereich des aktuellen Benutzers unter “Benutzer -> <Benutzername> ->AppData -> Roaming -> Microsoft -> Windows -> Startmenü” (hier kann auch die “Senden an”-Funktion definiert werden unter “Send To”)

Einbindung in eine Domäne

Der Einbindungsversuch in eine Domäne funktioniert – im Gegensatz zu den Windows-Versionen vor Vista – oft nicht mit der Angabe des eigentlichen Domänennamens, mit der Angabe “Domänenname.local” klappt’s dann aber

Ärger mit der fESTSTELLTASTE:

Allzu oft komme ich unbeabsichtigt mit dem Fingerrand auf die Taste oberhalb der Umschalttaste – und bemerke es erst, nachdem ziemlich viel Text mit vertauschter Groß-/Kleinschreibung entstanden ist (ehrlich gestanden habe ich mich auch schon gelegentlich minutenlang nicht anmelden können, bis ich merkte, dass mein Kennwort entsprechend umgeändert wurde). Abhilfe: unter Windows Vista in der Systemsteuerung unter “Erleichterte Bedienung” zu “Funktionsweise der Tastatur” navigieren und dort Häkchen vor “Umschalttasten aktivieren” setzen (unter  ”Windows XP in der Systemsteuerung “Eingabehilfen – Systemsteuerungssymbol – Eingabehilfen” wählen, dann unter der Rubrik “Statusanzeige” vor “Statusanzeige aktivieren” ein kleines Häkchen erzeugen), und schon meldet Windows mit zwei unterschiedlichen Piepsern die Aktivierung bzw. Abschaltung der Feststelltaste.

 

Windows XP: 

 

Optimale Größe der Auslagerungsdatei
1. Eine feste Größe für die Auslagerungsdatei einstellen um eine dynamische Verwaltung zu verhindern (benötigt unnötige Rechenzeit, fragmentiert die Auslagerungsdatei).
2. Für Anfangs- und Maximalgröße den gleichen Wert festlegen.
3. Die 1,5fache Größe der von Windows empfohlenen Größe einstellen.
4. Ab 512 MB Arbeitsspeicher Schreibzugriffe auf die Auslagerungsdatei begrenzen: in der Registry unter             HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentConrolSet/Control/SessionManager/MemoryManagement
den Wert für DisablePagingExecutive auf “1″setzen.


Beschädigten Bootsector wiederherstellen
Wenn nach der XP-Installation eine ältere Windows-Version (z.B. WinNT oder 2000) installiert wird, wird der Bootsector von Windows XP überschrieben und XP startet nicht mehr. Um den Bootbereich von XP wiederherzustellen, geht man wie folgt vor:
PC mit der XP Setup-CD booten und die Wiederherstellungskonsole starten. Dort dann folgende Befehle eingeben:
FIXMBR C:
FIXBOOT C:
COPY x:\I386\NTLDR C:\
COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\

(Das “x” ist jeweils durch den Laufwerksbuchstaben des CD-ROM Laufwerks zu ersetzen)
 

Windows XP duplizieren
Vor dem Übertragen von Windows XP-Installationen auf andere Rechner sollte man auf alle Fälle das System mit dem Tool “Sysprep” bearbeiten. Mit “Sysprep” werden Einstellungen wie die SID (Security ID) und der Computername entfernt.
“Sysprep” ist auf der Windows CD im Verzeichnis SUPPORT / TOOLS in der Datei “DEPLAY.CAB” zu finden, die sich mit WinZIP öffnen lässt.

Administratoranmeldung unter Windows XP:

Bei der Installation wird ein Administratorkonto angelegt – zu sehen bekommt man’s aber (fast) nie. Doch: unter Windows XP Home und Professional wird es anstandslos im Anmeldemenü angezeigt, sobald man Windows XP im “Abgesicherten Modus” startet (beim Start einfach auf F8 drücken). Unter Win XP Professional gibt’s noch eine weitere Möglichkeit: sobald der Anmeldedialog erscheint, drückt man 2x die alt bekannte Tastenkombination Strg+Alt+Entf – sofort wird eine von früheren NT-Versionen bekannte Anmeldebox (natürlich im modernen XP-Styling, der auch bei unseren Kleinen so gut ankommt) eingeblendet, in der man den Benutzernamen Administrator und das zugehörige Kennwort eingeben kann. 

 

Office:

 

 

Outlook-Datendatei reparieren

Auf dem Windows-Laufwerk (normalerweise C:\) die Ordner Programme – Gemeinsame Dateien – System – MSMAPI – 1031 öffnen, hier die Datei SCANPST starten (oder sie ggf. im Office-Installationsordner suchen lassen) – sie diagnostiziert und repariert die Outlook-PST-Datei

 

 

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